Der Strichcode
Der Strichcode - das weiße Feld mit schwarzen Strichen - wird fälschlicherweise häufig mit den E-Nummern in Verbindung gebracht. Es handelt sich allerdings um die Internationale Artikelnummer GTIN (Global Trade Item Number, früher EAN) und stellt eine Art computerlesbares Etikett dar.
Verschlüsselt sind darin das Land der Registrierung (die ersten zwei bis drei Ziffern), der Herstellungsbetrieb (die folgenden vier bis sieben Ziffern), die Artikelnummer (die darauffolgenden drei bis fünf Ziffern) und eine Prüfziffer (die letzte Ziffer). Insgesamt besteht der Strichcode aus 13 Stellen. In jedem Land vergibt eine landesspezifische Organisation die Nummern, die jeweils einen Hersteller kennzeichnen. Der Hersteller kann dann innerhalb des vorgegebenen Nummernkreises seine eigenen Artikelnummern vergeben. Kassen mit einem Lichtfeld können den Balkencode "lesen", suchen den dafür programmierten Preis heraus und drucken ihn auf den Kassenzettel. Dies ermöglicht einerseits eine leichtere Kontrolle der eingekauften Waren für den Konsumenten. Andererseits erlaubt es dem Kaufmann praktisch zu jedem Zeitpunkt einen Überblick über seine Lagerbestände.
Kennziffern des Registrierungslandes
Die ersten beiden Ziffern des Strichcodes verraten nur, in welchem Land das Lebensmittel für die GTIN-Kennung registriert wurde. In vielen Fallen ist dies auch das Herstellungsland der Produktes, das muss allerdings nicht so sein.
90-91 Österreich
30-37 Frankreich
40-440 Deutschland
50 Großbritannien
54 Belgien und Luxemburg
57 Dänemark
70 Norwegen
73 Schweden
76 Schweiz und Lichtenstein
80-83 Italien
84 Spanien
87 Niederlande
20-29 Codes für im Geschäft verpackte Ware (z.B. Käse, Salate)
22.07.2010, Lebensministerium Öffentlichkeitsarbeit


