Fachhandel
Rund 14 % des österreichischen Bio-Umsatzes werden über Naturkostläden, Reformhäuser, Bioläden und Biosupermärkte erzielt.
Derzeit existieren rund 200 Naturkostläden, von denen knapp 40 mit dem Branchenzeichen (kein Produktlogo!) "N-Natur Kost & Waren" ausgezeichnet sind. Diese Fachgeschäfte sind deutlich an der Fahne mit dem Branchenlogo über dem Geschäftseingang zu erkennen. Sie bieten ausschließlich Bioprodukte an. Die Naturkostläden punkten vor allem durch ein breites Vollsortiment und kompetente Beratung. In Bioläden ohne Branchenzeichen können indes auch Waren aus dem konventionellen Landbau angeboten werden. Hier sollten Konsumenten auf die genaue Kennzeichnung der Lebensmittel achten, um den unbeabsichtigten Kauf von konventionellen Lebensmitteln zu vermeiden (siehe "Bio-Schmäh").
Flächenzuwachs
Auch in der Biobranche gibt es den Trend zum Großformat. In Deutschland sind Bio-Supermärkte bereits flächendeckend aufgestellt. In dieser Entwicklung zieht Österreich nun auch nach. Derzeit gibt es hierzulande über 20 Supermärkte, die ein biologisches Vollsortiment anbieten, vor allem in Ostösterreich. Allein seit dem Vorjahr hat sich die Anzahl der Bio-Supermärkte in Österreich verdoppelt. Neben österreichischen Pionieren wie dem Wiener Stefan Maran treten nun auch ausländische Akteure auf. So führt das Münchner Unternehmen "basic", das bereits in rund zehn deutschen Städten Bio-Supermärkte betreibt, auch in Wien und Salzburg schon jeweils eine Filiale.
Links:
Bioshopping-Datenbank des Lebensministeriums
BioMaps, die elektronische Bio-Landkarte von BIO AUSTRIA
30.11.2007, Lebensministerium Öffentlichkeitsarbeit

