Wie hält ein Biobauer seine Tiere?
Eine artgerechte Haltung, die den Tieren ausreichende Bewegungsmöglichkeiten gewährt und sie mit biologischem Futter versorgt, ermöglicht den Tieren ein gesundes und stressfreies Leben.
Ein Biobauer hält im Prinzip nur so viele Tiere, wie er mit Futter vom eigenen Betrieb ernähren kann. Die Zahl der Tiere, die je Hektar gehalten werden dürfen, ist deshalb begrenzt (z.B. höchstens 2 Kühe oder 12 Mastschweine pro Hektar).
Keine Intensivhaltung
Den Tieren muss ausreichend Platz zur Verfügung gestellt werden, der trocken, weich und warm sein muss. Sie dürfen nicht in Anbindung gehalten werden. Zumindest die Hälfte der Mindeststallfläche muss aus festem Material bestehen, d. h. nicht aus Spalten oder Gitterkonstruktionen. Im Schnitt sind die Mindeststallflächen doppelt so groß wie in der konventionellen Tierhaltung.
Die Tiere müssen sich außerdem das ganze Jahr über regelmäßig im Freien bewegen können.
02.02.2006, Lebensministerium Öffentlichkeitsarbeit


