Biogemüse – knackig, g'schmackig und g'sund
Vielleicht ist nicht immer alles jederzeit zu haben, und vielleicht sind die Karotten auch mal kleiner als gewohnt. Aber dafür ist Biogemüse groß im Geschmack, gesund – und der Umwelt tut man damit auch etwas Gutes.
Eine Reihe guter Gründe spricht dafür, beim Gemüseeinkauf auf Bioqualität zu setzen. Der Vordergründigste: Mit dem Kauf von Biogemüse erntet man vollen Geschmack. Deshalb verwenden auch immer mehr Spitzenköche Biogemüse für ihre Kreationen.
Biogemüse garantiert auch gesunden Genuss, denn es reift ohne chemisch-synthetische Pflanzenschutzmittel und ohne Kunstdünger heran. Diese Hilfsmittel will und darf ein Biobauer nicht verwenden. Stattdessen setzt der Biolandbau auf Nützlinge, natürliche Pflanzenschutzmittel, auf Fruchtfolge und auf mechanisch-thermische Unkrautbekämpfung.
Beim Düngen steht der Boden im Vordergrund, nicht die Pflanze. Mist oder Gülle und pflanzlicher Kompost erhalten die Fruchtbarkeit des Bodens. Der gezielte Anbau von speziellen Pflanzen wie Erbsen, Bohnen oder Klee sorgt für die nötige Stickstoffzufuhr, ohne das Grundwasser zu belasten.
Neue alte Gemüsearten
Der Biogemüseanbau erhält nicht nur die Vielfalt in Fauna und Flora, sondern hat auch viele in Vergessenheit geratene Gemüsesorten wieder in die Küche gebracht. Topinambur und Pastinak, Mangold und alte Kartoffelsorten sind durch den Einsatz von Biogärtnern wieder marktfähig geworden.
Biogemüse bekommt man direkt beim Bauern, auf manchen Märkten, im Bio-Fachhandel oder im gut sortierten Lebensmittelhandel – nur nicht alles an jedem Tag im Jahr. Wann welches heimische Bio-Gemüse frisch gekauft werden kann, zeigt unser >> Saisonkalender.
Hintergrundinfos zum Bio-Gemüseanbau, Rezepte und Küchentipps sowie eine Einkaufsquellensuche finden Sie auf der Website der bioinfo.
Link:
>> www.bioinfo.at
Rezept:
>> Ruccolasalat mit Granakäse
28.03.2006, Lebensministerium Öffentlichkeitsarbeit


