Gusto auf´s Gansl – dann Bio!
Sie darf über die Wiesen watscheln, hat genug Zeit zum Aufwachsen und frisst frisches Gras und Bio-Getreide – und all das schmeckt dann man auch, wenn die Biogans auf den Teller kommt.
Die hierzulande bekannte weiße Hausgans stammt ursprünglich von der Graugans ab. Sie ist robust, kann auch mit Kälte gut umgehen und braucht viel Auslauf. (für 60 Gänse braucht man etwa einen Hektar Weidegrund). Außerdem sind Hausgänse, die bevorzugt Gemüse oder Wiesenkräuter fressen, wunderbare Nutztiere für die biologische Landwirtschaft.
Die Biogänse sind nicht nur gesünder, weil sie täglich mehrere Kilometer über die Wiese watscheln dürfen und ausschließlich mit Futter aus Bio-Landbau – also frei von Pestiziden, Chemie und Gentechnik – aufgepäppelt werden. Auch bei der Zubereitung des Gansls macht sich Bioqualität bezahlt. Grundlagen dafür sind die hochwertige Fütterung mit Gras, Hafer und anderem Getreide und einfach genügend Zeit bei der Aufzucht. Biogänse bekommen fast drei Mal so viel Zeit zum Aufwachsen wie Billigtiere aus dem Ausland. Sie werden nicht gestopft und erhalten keine Antibiotika oder Leistungsförderer. Auf die Weise bleibt bei der Biogans mehr in der Pfanne als bei der fetten Mastgans, welche das schnell hinaufgefütterte Fett beim Braten zu einem Großteil wieder verliert.
Bezugsquellen:
Biogänse erhält man direkt ab Hof und am Markt sowie in Fachgeschäften.
Links:
>> Bioshopping-Datenbank des Lebenministeriums
>> Einkaufsquellensuche der BIO AUSTRIA
12.12.2006, Lebensministerium Öffentlichkeitsarbeit


