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Chicorée
Foto: Wikimedia Commons

Chicorée

Chicorée ist auch als Brüsseler Salat bekannt. Der Chicorée (Cichorium intybus) hat längliche, weiße, leicht gelb geränderte Blätter, die eng an den Kern anliegen.

Die Zichorie oder auch Gemeine Wegwarte liefert in ihren Wurzeln übrigens ein schon aus der Zeit Napoleons bekanntes Kaffeesurrogat, das auch heute noch im Bio-Getreidekaffee zum Einsatz kommt. Es handelt sich um den bleichen Wintertrieb der Zichorie, der unter Lichtabschluss gezüchtet wird. Wird die Staude dem Licht ausgesetzt, so färben sich die Blätter hellgrün.

Geerntet wird der Chicorée aus biologischem Anbau von Oktober bis April - ein idealer Frischespender für den Winter. Das untrügerische Qualitätsmerkmal für den Einkauf sind feste, helle und geschlossene Stauden.

Die Chicoréeblätter sind sehr knackig und schmecken leicht bitter. Chicorée kann als Salat oder Gemüse zubereitet werden und passt gut zu kräftigen Saucen. Chicorée kann 4 bis 5 Tage - in feuchtes Papier eingewickelt - im Gemüsefach des Kühlschrankes aufbewahrt werden.

Chicorée im eigenen Biogarten anzubauen ist recht aufwendig. Die Pflanzen werden im Freiland kultiviert (Aussaat Mitte Mai), im Spätsommer - nach dem Abschneiden der Blätter - werden die Wurzeln gerodet, eingeschlagen und dann je nach Bedarf bei Temperaturen um 16 Grad lichtgeschützt zum Treiben gebracht. Diese Bleichtriebe werden als Salat bzw. Gemüse in der Küche verwendet.

20.10.2009, Lebensministerium Öffentlichkeitsarbeit