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Chinakohl
Foto: Wikimedia Commons

Chinakohl

Der Chinakohl (Brassica pekinesis) ist ein großer, zylindrischen Salatkopf mit zarten Blättern, die von kräftigen Rippen durchzogen sind.

Er kann weiß, hellgelb bis hellgrün sein und hat im Gegensatz zu den Kopfkohlarten keinen Strunk. Wegen seines unverwechselbaren Aussehens nennt man den Chinakohl in seiner chinesischen Heimat auch „Zahn des weißen Drachen“.

Chinakohl wird im Herbst, Winter und im Frühjahr als Salat aus biologischem Anbau angeboten. Man sollte beim Einkauf auf fest geschlossene Köpfe achten, braune Strünke weisen auf eine nicht sachgerechte Lagerung hin.  

Chinakohl hält sich im Gemüsefach des Kühlschranks ein bis zwei Wochen. Ohne weiteres kann man Teile nach Bedarf abtrennen und den Rest im Kühlschrank aufbewahren. Bio-Chinakohl lässt sich als schmackhaftes Gemüse oder als erfrischender Salat zubereiten.   

Chinakohl kann von Juli bis Anfang August in Reihen mit 30 bis 40 Zentimeter Abstand im Freiland gesät werden. Trockenheit ist unbedingt zu vermeiden, da schon kurzzeitiger Wassermangel den Geschmack beeinträchtigt. Geerntet wird von Oktober bis November, mäßige Fröste sind für den Chinakohl kein Problem.

20.10.2009, Lebensministerium Öffentlichkeitsarbeit