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Endivie
Foto: Wikimedia Commons

Endivie

Die wedelartigen Blätter der Endivie (Cichorium endivia L.) finden als Salat oder als Gemüse Verwendung. Typisch für den Endiviensalat ist sein bitterer Geschmack.

Durch das Zusammenbinden oder die Beschattung in der letzten Phase des Wachstums werden die Blätter hellgrün bis gelblich und der Geschmack des Salates etwas milder.

Endiviensalat ist von Juli bis November als Freilandware aus biologischem Anbau zu bekommen. Während der Wintermonate kommt der Endiviensalat als Bio-Importware aus Spanien, Frankreich oder Italien in den Verkauf. Kopf und Blätter sollten sich fest anfühlen.

Die Endivie ist ein hervorragender Salat für den Spätsommer und den Herbst. Er harmoniert gut mit Zwiebeln, Knoblauch und Thymian, schmeckt aber auch mit Joghurtdressing und Zitrusfrüchten, wobei ein Dressing aus Joghurt das zartbittere Aroma besonders gut ergänzt. Mit feuchtem Küchenpapier zugedeckt, lässt er sich bis zu 2 Tage im Gemüsefach des Kühlschrankes aufbewahren.
 
Der Frühanbau von Endiviensalat empfiehlt sich nur im Gewächshaus, denn kühle Temperaturen lassen die jungen Pflänzchen zu schnell schossen. Problemlos ist die Aussaat im Freien zwischen Mitte Juni und Mitte Juli. Achtung: im Sommer braucht der Endiviensalat viel Wasser; nährstoffreiche Standorte kommen ihm entgegen. Die früheste Ernte ist im August möglich. So richtig gut schmeckt der Endiviensalat erst bei späteren Ernten ab Oktober. Da die Endivie leichte Minusgrade verträgt, kann sie noch bis in den November (geschützt auch bis in den Dezember) hinein geerntet werden.

20.10.2009, Lebensministerium Öffentlichkeitsarbeit