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GENUSS REGION ÖSTERREICHSALZBURG - Walser GemüseSalat im Salatfeld
Foto: BMLFUW/Rita Newman

Kopfsalat

Der Kopfsalat (Lactuca saiva), auch Häuptelsalat, hat hellgrüne bis grüne Blätter. Der Vorfahre des Kopfsalates ist der wildwachsende Lattich aus dem Süden des Kaukasus.

Erst im Mittelalter kam der Kopfsalat nach Europa. Da er damals nur als hochschiessende Blattpflanze bekannt war, aß man ihn stets gekocht.

Im Handel wird Kopfsalat aus biologischem Freilandanbau von Mai bis Oktober angeboten. Sowohl der Kopf als auch die Blätter sollten sich fest anfühlen, dann ist für Frische garantiert.

Kopfsalat sollte man schonend behandeln. Die knackig frischen, aber zarten Blätter sind sorgsam zu waschen und vorsichtig trocken zu schwenken. Achtung, den Kopfsalat am besten unter fließendem Wasser abwaschen und nicht direkt ins kühle Nass legen, da sonst die wasserlöslichen Vitamine entweichen. Um dem Kopfsalat auch im Dressing noch sein knackiges Äußeres zu erhalten, empfiehlt es sich, ihn erst kurz vor dem Servieren anzurichten.

Mit dem Kopfsalat beginnt die Salatsaison im eigenen Biogarten. Ab Februar können die Jungpflanzen bereits auf der Fensterbank vorgezogen werden. Die Pflänzchen brauchen zum Wachsen viel Licht, damit sie sich kräftig entwickeln. Ein Tipp: Säen Sie den Kopfsalat immer leicht zeitversetzt, so können Sie das ganze Gartenjahr über frischen Salat ernten.  Die Aussaat im Freiland beginnt für frühe Sorten ab März mit Folgesaaten bis in den August. Ideal ist eine Mischkultur mit Bohnen, Tomaten oder Gurken. Achtung: Die Salatpflänzchen dürfen nicht zu tief gesetzt werden, da sonst die kräftige Kopfbildung ausbleibt.

20.10.2009, Lebensministerium Öffentlichkeitsarbeit